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Detaillierte Hinweise

11 körperliche Erkrankungen (20-Wochen-Ultraschall) (German)

Aktualisiert 3 Juni 2026

Applies to England

Dieses kurze Video erklärt die Vorsorgeuntersuchungen für 11 körperliche Erkrankungen in der Schwangerschaft.

11 körperliche Erkrankungen (20-Wochen-Ultraschall)

Zweck der Vorsorgeuntersuchungen

Dieser Ultraschallscan findet zwischen der 18. und der 20. Schwangerschaftswoche plus 6 Tagen statt. Er wird im Allgemeinen als 20-Wochen-Screening-Scan bezeichnet.

Dabei wird Ihr Baby auf 11 verschiedene Erkrankungen untersucht. Er kann allerdings nicht alle eventuellen Probleme erkennen.

Informationen zu diesen Erkrankungen

Beim Ultraschall werden das Gehirn, das Gesicht, das Herz, die Knochen, die Wirbelsäule, das Abdomen (der Bauch) und die Nieren Ihres Babys genau untersucht.

In den meisten Fällen zeigt die Untersuchung, dass sich Ihr Baby wie erwartet entwickelt. Manchmal wird jedoch eine Erkrankung festgestellt oder vermutet. Einige Erkrankungen sind deutlicher zu erkennen als andere. Beispielsweise haben einige Babys eine Erkrankung, die das Rückenmark betrifft und Spina bifida oder „offener Rücken“ genannt wird.

Spina bifida ist in der Regel auf einem Ultraschallbild deutlich zu erkennen. Bei etwa 9 von 10 Babys (90 %), die diese Erkrankung haben, wird sie bei der Ultraschalluntersuchung festgestellt.

Herzerkrankungen sind schwieriger zu erkennen. Beim Ultraschall werden etwa die Hälfte (50 %) der Babys erkannt, die an Herzerkrankungen leiden.

Einige der auf dem Ultraschallbild erkennbaren Befunde bedeuten, dass das Baby nach der Geburt möglicherweise behandelt oder operiert werden muss (z. B. bei einer Lippenspalte). In wenigen Fällen werden sehr schwerwiegende Erkrankungen festgestellt. Beispielsweise können das Gehirn, die Nieren, die inneren Organe oder die Knochen des Babys nicht richtig entwickelt sein. In einigen sehr schweren, seltenen Fällen, in denen keine Behandlung möglich ist, stirbt das Baby kurz nach der Geburt oder während der Schwangerschaft.

Ausführlichere Informationen zu den wichtigsten Erkrankungen, auf die bei dieser Untersuchung geachtet wird, finden Sie unter NHS.UK.

Die Ultraschalluntersuchung

Die meisten Ultraschalluntersuchungen werden von speziell ausgebildeten Fachkräften, sogenannten Ultraschalldiagnostikern, durchgeführt.

Damit Ihr Baby gut zu sehen ist, wird die Untersuchung in einem schwach beleuchteten Raum durchgeführt. Der Ultraschalldiagnostiker muss den Bildschirm möglicherweise direkt vor sich oder in einem bestimmten Winkel betrachten.

  1. Sie werden gebeten, sich auf eine Liege zu legen.
  2. Sie werden gebeten, Ihr Oberteil bis zur Brust hochzuziehen und Ihren Rock oder Ihre Hose bis zur Hüfte herunterzuziehen.
  3. Die Kleidung wird mit Hygienepapier abgedeckt, damit sie nicht mit dem Ultraschallgel in Berührung kommt. Das Gel wird auf Ihren Bauch aufgetragen. Das Gel kann sich kalt anfühlen.
  4. Der Ultraschalldiagnostiker bewegt ein Handgerät, eine sogenannte Sonde, über Ihren Bauch, um den Körper Ihres Babys sorgfältig zu untersuchen. Das Gel sorgt für einen guten Kontakt zwischen der Sonde und Ihrer Haut.

Der Termin dauert in der Regel etwa 30 Minuten.

Die Untersuchung ist nicht schmerzhaft. Der Ultraschalldiagnostiker muss möglicherweise leichten Druck anwenden, um Ihr Baby deutlich sehen zu können. Dies kann sich unangenehm anfühlen. Auf dem Ultraschallbildschirm ist dann ein Schwarz-Weiß-Bild Ihres Babys zu sehen.

Der Ultraschalldiagnostiker sagt möglicherweise nichts während der Untersuchung. Es ist wichtig, dass er sich konzentrieren kann, um eine qualitativ hochwertige Untersuchung durchzuführen.

Während der Untersuchung bittet der Ultraschalldiagnostiker möglicherweise eine zweite Person aus dem Team um eine zweite Meinung.

Manchmal ist es schwierig, Ihr Baby deutlich zu sehen. Dies kann daran liegen, dass Ihr Baby in einer ungünstigen Position liegt oder Sie überdurchschnittlich schwer sind. Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie sich Sorgen machen müssen.

In diesem Fall wird Ihnen bis zur 23. Schwangerschaftswoche eine zweite Untersuchung angeboten. Der Ultraschalldiagnostiker wird versuchen, die Untersuchung beim nächsten Termin abzuschließen, was jedoch nicht immer möglich ist.

In sehr seltenen Fällen kann diese zweite Untersuchung nicht abgeschlossen werden. In diesem Fall wird Ihnen kein weiteres Ultraschallscreening angeboten. Ihr Baby wird nach der Geburt einer körperlichen Untersuchung unterzogen.

Es geht beim Ultraschall nicht darum, das Geschlecht Ihres Babys herauszufinden, aber die meisten Krankenhäuser werden es Ihnen mitteilen, wenn es leicht zu erkennen ist. Wenn das Geschlecht Ihres Babys nicht erkennbar ist, wird Ihnen keine weitere Ultraschalluntersuchung angeboten.

Möglicherweise müssen Sie mit voller Blase zum Ultraschalltermin erscheinen. Das wird Ihnen bei der Terminvereinbarung mitgeteilt. Im Zweifelsfall können Sie sich an das Krankenhaus wenden.

Vielleicht möchten Sie eine Begleitperson zum Termin mitbringen. In den meisten Krankenhäusern dürfen Kinder nicht bei der Ultraschalluntersuchung anwesend sein. Bitte erkundigen Sie sich vor Ihrem Termin bei Ihrem Krankenhaus.

Sicherheit der Untersuchung

Es sind keine Risiken für Sie oder Ihr Baby durch eine Ultraschalluntersuchung bekannt. Es ist wichtig, dass Sie sorgfältig überlegen, ob Sie die Untersuchung durchführen lassen möchten oder nicht. Die Ultraschalluntersuchung kann Informationen liefern, die weitere wichtige Entscheidungen erfordern. Beispielsweise könnten Ihnen weitere Untersuchungen angeboten werden, die das Risiko einer Fehlgeburt bergen.

Die Entscheidung über das Screening liegt bei Ihnen

Sie müssen sich nicht untersuchen lassen. Es gibt Menschen, die wissen möchten, ob ihr Baby eine der 11 körperlichen Erkrankungen hat, andere hingegen nicht.

Wenn Sie sich für diese Ultraschalluntersuchung entscheiden, müssen Sie möglicherweise auf der Grundlage der Ergebnisse wichtige persönliche Entscheidungen treffen. Ganz gleich, wie Sie sich entscheiden, Sie werden von Ihrem Gesundheitspflegeteam unterstützt.

Verzicht auf das Screening

Auch wenn Sie sich gegen die Ultraschalluntersuchung entscheiden, können Sie dennoch alle anderen Leistungen Ihrer routinemäßigen Schwangerschaftsvorsorge in Anspruch nehmen.

Mögliche Ergebnisse

In den meisten Fällen zeigt der Ultraschall, dass sich Ihr Baby wie erwartet entwickelt und keine der 11 körperlichen Erkrankungen aufweist, auf die es untersucht wurde.

Wenn während der Untersuchung etwas Unerwartetes festgestellt wird, werden Sie darüber informiert.

Ultraschalluntersuchungen können nicht alle Erkrankungen erkennen. Es besteht immer die Möglichkeit, dass ein Baby mit einer Erkrankung geboren wird, die beim Ultraschall nicht sichtbar war.

Weitere Untersuchungen

Möglicherweise wird Ihnen eine weitere Untersuchung angeboten, um mit Sicherheit festzustellen, ob Ihr Baby eine der Erkrankungen hat.

Wenn Ihnen weitere Untersuchungen angeboten werden, erhalten Sie weitere Informationen darüber, damit Sie entscheiden können, ob Sie diese durchführen lassen möchten. Sie können dies mit Ihrer Hebamme oder Ihrem Facharzt besprechen. Gegebenenfalls werden Sie an einen Spezialisten überwiesen, möglicherweise in ein anderes Krankenhaus.

Erhalt der Ergebnisse

Der Ultraschalldiagnostiker kann Ihnen die Ergebnisse der Untersuchung sofort mitteilen.

Siehe weitere Informationen zum 20-Wochen-Ultraschall.